robotik:lektion2:01_einleitung [NwT am Albert-Einstein-Gymnasium Reutlingen]

Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


robotik:lektion2:01_einleitung

1 Einleitung

Die folgende Lektion gibt dir eine Einführung in die Roboterprogrammierung mit Java. Nachdem du in der letzten Lektion bereits alles Notwendige über Java-Strukturen gelernt hast (Verwendung von Variablen, Verzweigungen und Schleifen), geht es jetzt also um die Vorstellung der Möglichkeiten zur Steuerung des Roboters. Bei der Programmierung von Robotern geht man im Wesentlichen vor wie bei Konsolenprogrammen. Wir schreiben für jedes Roboterprogramm eine neue Java-Klasse mit dem bekannten Aufbau aus Datenelementen und Hauptprogramm (, d.h. main-Methode). Auch bei den Roboter-Klassen kümmerst du dich nur um das Hauptprogramm. Die Datenelemente werden wieder automatisch beim Erzeugen der Klasse angelegt.

Datenelemente einer Roboter-Klasse

Unsere Konsolenprogramme besitzen nur ein einziges Datenelement, nämlich eine Objektvariable (kurz: Objekt) mit dem Namen konsole, an das man Befehle zur Ein- und Ausgabe über das Konsolenfenster schicken kann. Welche Befehle man an ein Objekt senden darf, hängt von seinem Typ ab. Für das Objekt konsole ist das z.B. der Typ XKonsole. In der Dokumentation zum Objekttyp XKonsole kann man nachlesen, welche Befehle es gibt und wie man diese aufruft.

Merke

Hinter einem Objekttyp und seinen Befehlen verbirgt sich letztlich nichts anderes als eine Java-Klasse mit ihren Methoden.

Roboterklassen besitzen gleich eine ganze Reihe von Objekten mit unterschiedlichen Aufgaben. Im Rahmen dieser Lektion sollst du dich mit diesen Objekten und ihren Methoden vertraut machen. Die verfügbaren Methoden der unterschiedlichen Objekttypen sind in ihrer Online-Dokumentation nachzulesen. Die Methoden (d.h. Befehle) müssen also nicht auswendig gelernt werden. Die Verwendung der Dokumentation wird im weiteren Verlauf genauer erklärt.

Ausführung von Roboterprogrammen

Es gibt grundsätzlich zwei Wege, um ein Roboterprogramm auszuführen und zu testen. Zum einen kann man das Programm auf dem PC starten, indem man die Ausführung auf dem PC simuliert. Der Vorteil der Robotersimulation besteht darin, dass man dafür keinen echten Roboter benötigt. Du kannst deine Roboterprogramme im Prinzip also auch zu Hause testen, wenn du bereit bist, die notwendige Software auf deinem PC zu installieren. Die ersten Tests eines Roboterprogramms wird man meistens in der Robotersimulation durchführen, weil dieses Verfahren etwas schneller ist als die Arbeit mit einem richtigen Roboter. Da eine Robotersimulation die reale Welt immer nur annähern kann, bleibt die Ausführung des Programms auf dem Roboter aber meistens wünschenswert.

robotik/lektion2/01_einleitung.txt · Zuletzt geändert: 2016/10/15 14:50 von gollnik